16. April 2009:
Mehr Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit wird von fast allen (95%) der Leserinnen und Lesern unserer Homepage befürwortet. Das ist das wichtigste Ergebnis einer Online-Umfrage, die wir in den vergangenen Monaten aufgeschaltet haben.
Wir hatten drei Fragen, bei denen wir jeweils fragten, ob die jeweilige Forderung sehr wichtig, wichtig, eher unwichtig, oder völlig unwichtig sei.
- 74% fanden Transparenz im Geberland (Schweiz) sehr wichtig, 20% fanden das “eher wichtig”.
- 84% finden wichtig, mehr zu wissen über Risiken von Entwicklungsprojekten (was kann schiefgehen); 11% finden das ziemlich wichtig.
- Auf 88% kam der Anteil derer, die es sehr wichtig finden, mehr über die Wirkung von Projekten zu erfahren. 7% fanden diesen Punkt ziemlich wichtig.
Unwichtig fanden (1) nur 6% der Befragten, (2) und (3) sogar nur 5%.
Interessant war die Aufteilung nach Berufsgruppen:
Es gab eine Möglichkeit, die Branche des Arbeitgebers anzugeben. Rund 29% derer, die dies beantworteten, sind Mitarbeitende von Hilfswerken. Sie alle finden mehr Transparenz zu allen Fragen sehr wichtig.
Weitere Berufsgruppen: Private Dienstleister 38%, Öffentliche Hand und Forschung je 14.5%, Rest „übrige Berufe“.
Bildungsstand der Beantwortenden:
- 78.4% Hochschulabschluss,
- 10% Mittelschule,
- je 6% Grund- oder Berufsschulausbildung.
Alter:
- 2% unter 20J,
- 35% 21-40J,
- 49% 41-60J,
- 14% über 61 Jahre.
Gesamtzahl Antworten: 55.